Der Gründer der Befreiungshilfe: Uwe Knudsen

Lehrer und Heiler - Bodenständigkeit & Realismus

treffen auf eine Gabe ganz anderer Natur

 

Ein Auszug aus seinem Buch
"Bitte einsteigen! - Die Geschichte einer unglaublichen Forschungsreise im Sog einer neuen Zeit"

„Du hast deinen Platz noch nicht gefunden!“
                                     -  Etwas über mich selbst.


Uwe Knudsen, Jahrgang 1952. Ich bin verheiratet und wir haben zwei erwachsene Kinder. Wir leben in Medelby, im echten Norden Schleswig-Holsteins, im deutsch-dänischen Grenzraum. Aufgewachsen bin ich in Dänemark, in Tondern, im Umfeld der deutschen Minderheit in Nordschleswig.

 

Eigentlich bin ich Lehrer und ich bin wirklich gerne Lehrer. Gut 35 Jahre unterrichtete ich am Schulzentrum in Schafflund, bis zum Februar 2015, doch das Leben hat anscheinend auch noch anderes mit mir vor.

 

Ein Leben lang habe ich Ideen entwickelt, Projekte geplant, Aktionen durchgeführt, habe mich für meine Schule und meine Schüler, aber auch in Vereinen und Organisationen eingesetzt.

Ein grundlegender Gedanke und eine treibende Kraft war dabei immer das „Wir“ in Form von unsere  / meine Schule oder unsere / meine Klasse. Auch in Bezug auf unseren Freundeskreis und meine Familie dachte und lebte ich so.
Kurz gesagt, ich habe meine Ideen gelebt und teilweise auch gekämpft, - und es gab viele davon, kleine und große Ideen und nicht jede Idee ließ sich so ganz einfach verwirklichen. So habe ich oftmals Begrenzungen und Enttäuschungen erlebt, habe schmerzhafte, aber gleichzeitig auch lehrreiche Erfahrungen sammeln dürfen, auf die ich im Hinblick auf meine persönliche Weiterentwicklung nicht verzichten möchte.

 

 „Du hast deinen Platz noch nicht gefunden“,
sagte eine Lehrerin zu mir, als ich wieder einmal eine Niederlage erlebt hatte. Damals war ich Schulleiter auf Probe an einer deutschen Schule in Dänemark, absolvierte aber gleichzeitig auf Wunsch des Schulträgers ein Studium im Bereich „Professionelle Leitung“ und erhielt dabei eine Ausbildung auf Grundlage des „systemisch-konstruktivistischen Denkansatzes“. Dieses Studium war eine tiefgreifende Erfahrung, die mein Denken und Handeln von da an erheblich beeinflusste. Das erste Ziel der Ausbildung im Hinblick auf meine Schulleitertätigkeit war somit erreicht, jedoch hatte mich niemand ausreichend darauf vorbereitet, wie ich die neuen und aus meiner Sicht sinnvollen „professionellen“ Gedanken an mein Lehrerkollegium weitergeben konnte, das noch fest in seinem rein wissenschaftlich fundierten „alten“ Denken verankert war.

Ich glaube, ich wäre unter anderen Voraussetzungen ein guter, einfühlsamer und vor allem ein pädagogischer Schulleiter geworden, aber mein Scheitern war somit vorprogrammiert und so kehrte ich im Sommer 2004 nach zweijähriger Schulleitertätigkeit als einfacher Lehrer zurück an meine „alte“ Realschule Schafflund. Zurück in eine altbekannte Umgebung, aber ich selbst hatte mich verändert. Mit einem Mal fühlte ich mich nicht mehr zu Hause in „meiner Schule“, wie ich sie mehr als 20 Jahre lang und immer auch mit einem gewissen Stolz genannt hatte.

 

Kaum zurück im deutschen Schulsystem, so eröffneten sich neue Möglichkeiten, mich mit meinen pädagogischen Erfahrungen und den in Dänemark erworbenen Kompetenzen einzubringen. In Schleswig-Holstein sollten Gemeinschaftsschulen entstehen und unsere Schule wurde im Rahmen dieser Schulreform eine von sieben Modellschulen. Im Sommer 2007 war es so weit.

Was jedoch als große Reform angekündigt wurde, erlitt das gleiche Schicksal wie so viele andere sogenannte Reformen, die unternommen wurden, um ein bestehendes System zu verändern. Leidtragende waren im ersten Augenblick wieder einmal die beteiligten Menschen, die Lehrer, Schüler und Eltern, für die die Umstellung zur Belastung wurde.

Sommer 2008: Mit Verdacht auf „Burnout“ musste ich am Ende des Schuljahres vier Wochen pausieren. - Burnout, ein typisches Lehrerschicksal, und viele kehren dann nicht mehr in den Beruf zurück. Für mich war’s also fünf vor zwölf, – höchste Zeit zum Umdenken!

 

Doch, wer macht das schon?

– Wirklich bewusst habe ich meine Umstellung nicht vollzogen. Wenn ich jedoch rückblickend die folgenden Jahre betrachte, so wird für mich eine unglaublich zielgerichtete, tiefgehende und trotzdem mich nicht überfordernde Entwicklung sichtbar. Mit dem Wort Zufall ist das nicht zu erklären.

 

Der erste Schritt war, dass ich eine Art des Unterrichtens kennenlernte, die mir als Lehrer und vor allem auch meinen Schülern den Stress nahm, der sonst wesentlicher Bestandteil des Schulalltages war. Eine konsequente Umstellung der Arbeitsweise war die glückliche Grundlage dafür, dass ich neben der Schule noch Zeit fand für ein neues zusätzliches Betätigungsfeld, in dem ich dann auch zunehmend die notwendige Ausgeglichenheit und Kraft erhielt, die ich brauchte:
Ich entwickelte mich zum „Heiler“.

 

Zufällig stolperte ich hinein in diese neue Aufgabe und es begann eine unglaubliche Forschungsreise in einer für mich fremden und unerklärlichen Wirklichkeit. Ich fand mich wieder im Reich der morphischen Felder und musste erleben, wie meine neuen Erfahrungen und die Erkenntnisse und Thesen des britischen Biochemikers und Zellbiologen Rupert Sheldrake mein Weltbild grundlegend veränderten.

 

Was mit dem vorsichtigen Versuch, für mich und meine Familie um Gesundheit zu bitten, begann, entwickelte sich schnell zu einem eigenen Gesundheitssystem. Doch nicht genug damit, es eröffnen sich jetzt plötzlich Sichtweisen, Wege und Möglichkeiten, die den Bereich der persönlichen Gesundheit weit überschreiten.
Es geht plötzlich um Fragen zu bedrückenden gesellschaftlichen Problemen und ich erkenne zunehmend, dass mein Ausflug in den Bereich des Heilens mich selbst zielgerichtet zurückführen wird zu meinem  Ausgangspunkt,
zu meinem Beruf, zu meiner „Berufung“ als Lehrer.

 

 

Und so ist es nun auch gekommen:

Seit dem 1.Februar 2015 habe ich meine eigene Schule eingerichtet, in der ich mein Wissen und meine Arbeitsweise an interessierte "Schüler" weitergebe.

Dabei stelle ich immer wieder fest: Ein jeder kann es lernen, kann sein eigener Heiler sein.

Überall dort, wo Menschen zusammenleben und zusammenarbeiten, könnte ein "Aufräumen" hilfreich sein und zu einem besseren und erfolgreicheren Miteinander führen.

 




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